Vom Rasen zur Wiese, von der Wiese zum Planschotop
Seit vielen Jahren gab es im Garten eine Sehnsucht nach Wasser. Doch der Untergrund hatte eigene Pläne – Kanal, Stromleitungen, Wasserrohre, alte Fundamente und ein Brunnen durchziehen Rasen und Erdreich und ließen nur wenig Fläche zum Gestalten übrig.
2025 kam die Entscheidung von außen: Die alte Gartenlaube, einst von den Vorbesitzern aus Abbruchholz gezimmert, war morsch geworden. Das Wellblechdach wurde undicht und verwandelte den Innenraum im Sommer in eine Sauna. Gleichzeitig machte die Klimaerwärmung immer deutlicher, dass ein klassischer Rasen keine Zukunft hat.
Also entstanden die ersten Wildblumeninseln – und schon bald zeigte sich, wie viele Insekten und Vögel sie anzogen. Der Garten begann, sich zu verändern: vom ebenen Rasen hin zu einer lebendigen Wiese.
Ein Element fehlte jedoch noch: das Wasser. Daraus wuchs der Wunsch nach einem Biotop – und nach einem Ort der Abkühlung für die immer heißer werdenden Sommer. Die Naturpools, wie sie Gartenbaufirmen anbieten, verlangten allerdings nach viel und teurer Technik. Das Budget setzte hier klare Grenzen.
So entstand die Idee für einen eigenen Weg: das Planschotop.

Jenseits des Gewöhnlichen
Hier begann unsere Reise. Die Idee vom Plan auf die Wiese übertragen. Noch wich die Wasserfläche dem Rosenbusch (rechts) aus.

Jenseits des Gewöhnlichen
in Arbeit

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Oliver Hartman